Prescott Hill Climb – Bergrennen einst und jetzt

In England ist die Tradition des Bergrennens stets lebendig geblieben. Zwar gibt es in Deutschland ebenfalls Prüfungen auf anspruchsvollen Bergstrecken, wo einzelne Fahrer durchaus rasant unterwegs sind, ein Beispiel ist das Ransel-Classics-Bergrennen im Rheingau. Doch hierzulande wird bei solchen Aktionen offiziell meist das „gleichmäßige“ Fahren gegenüber dem „Rasen“ betont – merkwürdig bei einer Nation, die einen Gutteil ihres Stolzes aus der Produktion von Sportwagen bezieht.

Ganz anders bis heute die britische Philosophie. Wenn ein Bergrennen ansteht, wird das mit vollem Einsatz angegangen. Interessant ist dennoch der Vergleich heutiger „Hill Climbs“ in England mit historischen Filmdokumenten.

Hauptunterschied: Selbst auf einer bloß 1km langen Strecke wie beim Prescott Hill Climb wird heute mit Integralhelm gefahren. Dabei gibt es weder konkurrierende Fahrer noch Gegenverkehr…

Es mag Vorschriften geben, die diese Vorkehrungen erfordern. Doch wer sich folgenden Film vom Prescott Hill Climb von 1947 anschaut, stellt fest: Damals sah das Ganze ohne Helm und feuerfesten Anzug deutlich eleganter und unangestrengter aus.

Ob auf Austin Seven, Bugatti oder Riley: Man fuhr mit Schiebermütze, Fliegerhaube und Tweedjackett – nicht gerade gemächlich, aber lässiger.

© Videoquelle: YouTube; Urheberrecht: John Roscoe

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