DKW

Bilder von DKW-Automobilen und Reklame in chronologischer Reihenfolge

© Originalfotos aus Sammlung Michael Schlenger, Weiterverwendung nur mit Quellenangabe

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DKW Typ P 15 PS, 2-sitziges Cabriolet, Bauzeit: 1928/29

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DKW Typ P 15 PS Cabriolet, Baujahr: 1928-29

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DKW Typ P 15 PS, 2-sitziges Cabriolet, Bauzeit: 1928/29

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DKW Typ P 15 PS, 2-sitziges Cabriolet, Bauzeit: 1928/29

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DKW Typ P 15 PS, dreisitzige Cabriolimousine, Bauzeit: 1929-31

DKW_Typ_P_15PS_Galerie

DKW Typ P 15 PS, 3-sitzige Cabriolimousine, Bauzeit: 1929-31

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DKW Typ P 15 PS, 3-sitzige Cabriolimousine, Bauzeit: 1929-31, Aufnahme von 1932

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DKW PS 600 Sport, Baujahr: 1930-31

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DKW PS600 Sport, Bauzeit: 1929-31, aufgenommen um 1960 in Ostberlin

DKW_V800_4=8_Galerie

DKW V800 4=8, Bauzeit: 1930/31, Zulassung: Schlesien

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DKW V800 4=8, Bauzeit: 1930/31, Zulassung: Provinz Brandenburg

DKW_V1000_Galerie

DKW V1000 4=8, Bauzeit: 1931/32, Zulassungsbezirk Berlin

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DKW V1000 4=8, Bauzeit: 1931/32, Zulassungsbezirk: Leipzig, aufgenommen 1932

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DKW Sonderklasse V1001, Baujahr: 1933-35, aufgenommen bei Berlin

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DKW „Schwebeklasse“, Cabrio-Limousine, Baujahr: 1934-37

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DKW „Schwebeklasse“ Cabrio-Limousine, Bauzeit: 1934-37, Aufnahme mit Wehrmachtssoldat von März 1940

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DKW Schwebeklasse Cabriolimousine, Baujahr 1934-37

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DKW Schwebeklasse, Reklame einer Niederlassung in Frankfurt/Main von 1936

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DKW F1, Bauzeit: 1931-32, Vorkriegsaufnahme aus Meißen

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DKW F1 Cabriolimousine, Baujahr: 1931/32, aufgenommen im Mai 1936

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DKW F1 Cabriolimousine, Baujahr: 1931/32, aufgenommen im Mai 1936

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DKW F1 Cabriolimousine, Baujahr: 1931/32, aufgenommen im Juli 1936 im Pegnitztal (Franken)

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DKW F1 2-sitziges Cabriolet, Bauzeit: 1931/32

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DKW Front F1, Baujahr: 1931-32, Lieferwagenumbau, aufgenommen in der Nachkriegszeit

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DKW F2, Bauzeit: 1932-35, Sonderkarosserie (evtl. von Hornig)

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DKW F2 „Meisterklasse“, Baujahr: 1932-35 (dieser Wagen: 1934-35), am Deutschen Eck in Koblenz

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DKW F2, Baujahr: 1932-35 (hier: 1934), Aufnahme von 1954

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DKW F2 Lieferwagenumbau, Baujahr: 1935-35 (hier: ab 1934), aufgenommen nach dem Krieg in Berlin

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DKW F4 Meisterklasse Cabriolimousine, Bauzeit: 1934/35, Zulassungsbezirk: Oberfranken

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DKW F4 Meisterklasse Cabriolimousine, Bauzeit: 1934/35, aufgenommen 1938 am Fernpass

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DKW F4 Meisterklasse Cabriolimousine, Bauzeit: 1934/35, aufgenommen 1938 am Fernpass

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DKW F4 Meisterklasse Cabriolimousine, Bauzeit: 1934/35, Zulassungsbezirk Berlin

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DKW F5 „Reichsklasse“, Baujahr 1936, mit Unteroffizieren der Luftwaffe

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DKW F5 Meisterklasse, Baujahr: 1934-38 (hier: ab 1936), aufgenommen im 2. Weltkrieg

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Tornax „REX“ auf Basis des DKW F2, Baujahr: 1934-36, aufgenommen auf einer Rheinfähre

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DKW F5 Front Luxus Cabriolet 2-sitzig, Bauzeit: 1935-38

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DKW F5 Front Luxus-Cabriolet, 2-sitzig, Bauzeit: 1935-38

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DKW F5 Front Luxus Cabriolet 2-sitzig, Bauzeit: 1935-38

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DKW F5 Front Luxus Cabriolet, 4-sitzig, Bauzeit: 1936-38, aufgenommen bei Chemnitz

DKW_F5_Front_Luxus_Roadster_Galerie

DKW F5 Front Luxus Roadster, Bj. 1935-38

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DKW F7 Reichsklasse, Bauzeit: 1936-39, aufgenommen 1937 in Frankfurt/Main

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DKW F7 Meisterklasse Cabriolimousine, Baujahr: 1936-39 (dieser Wagen: ab 1938)

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DKW F7 Reichsklasse, Bauzeit: 1936-39 (dieser Wagen: ab 1938), aufgenommen Weihnachten 1938

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DKW F7 Meisterklasse, Bauzeit: 1936-39 (dieser Wagen: ab 1938), aufgenommen im März 1939

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DKW F7 Meisterklasse, Bauzeit: 1936-39, aufgenommen 1940 in Österreich

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DKW F7 Meisterklasse, Bauzeit: 1936-39, aufgenommen 1940 in Österreich

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DKW F7 Meisterklasse, Bauzeit: 1936-39 (dieser Wagen: ab 1938), bei der Wehrmacht eingesetztes Fahrzeug aus Schlesien

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DKW F7 Meisterklasse Cabriolimousine, Bauzeit: 1936-39 (dieser Wagen: vor 1938), aufgenommen in der französischen Besatzungszone Rheinland

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DKW F7 Meisterklasse, Bauzeit: 1936-39 (dieser Wagen ab 1938), aufgenommen um 1950 in der russischen Besatzungszone Brandenburg

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DKW F7 Reichsklasse Spezial, Bauzeit: 1936-39 (dieser Wagen: 1937), Zulassungsbezirk Baden

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DKW F7 Reichsklasse Spezial, Bauzeit: 1936-39 (dieser Wagen: ab 1938), Aufnahme aus dem 2. Weltkrieg

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DKW F8, Bauzeit: 1938-42, Luftwaffenfahrzeug, Aufnahme aus dem 2. Weltkrieg

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DKW F8, Bauzeit: 1938-42, oder IFA F8, aufgenommen um 1950 in Ostdeutschland

Aktuelle Beiträge

Aus dem Familienalbum: BMW 320 Cabriolet

Heute bringen wir eine hübsche Reihe zusammengehöriger Fotos eines BMW 320 Cabriolets, das den 2. Weltkrieg im Rheinland überlebt hatte und das von seinen Besitzern noch einige Jahre lang zu Ausflügen eingesetzt wurde.

Die Aufnahmen sind keine Meisterwerke, vermitteln aber etwas von der Wertschätzung eines treuen alten Familienmitglieds auf vier Rädern in der Nachkriegszeit.

Das darin dokumentierte BMW-Modell ist für die Geschichte der Marke von Bedeutung, spiegelt es doch die neue Linie wider, die ab 1936 mit dem Typ 326 definiert wurde:

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BMW 326 der Luftwaffe in Ahrweiler; Originalfoto aus Sammlung Michael Schlenger

Mit den fast schon mit der Karosserie verschmelzenden Schutzblechen, der Knickscheibe und der dynamischen Gestaltung der seitlichen Luftschlitze war der Typ 326 wohl stilprägender als jeder bis dahin erschienene BMW.

Mit dieser unverkennbaren Optik ließ BMW die Vorgängermodelle weit hinter sich, die zwar schon die Doppelniere trugen, ansonsten aber wenig eigenständig erschienen:

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BMW 319; Originalfoto aus Sammlung Michael Schlenger

Diese BMW-Limousine des Typs 319 haben wir hier vorgestellt, auch sie übrigens auch ein Überlebender des 2. Weltkriegs.

Der Nachfolger dieses brav anmutenden 6-Zylinder-Modells mit 45 PS brachte zwar technisch wenig Neues mit sich, wirkte aber mit der vom BMW 326 inspirierten Karosserie wie ein Vertreter einer neuen Generation.

Hier haben wir den ab 1937 gebauten BMW 320 als Cabriolet – das Foto ist zugleich der Auftakt zu einem reizvollen Ausflug, den uns die Fotos aus einem längst zerfledderten Familienalbum ermöglichen:

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BMW 320 Cabriolet; Originalfoto aus Sammlung Michael Schlenger

Wer sich fragt, wie man dieses Fahrzeug vom BMW 326 oder 321 oder 329 unterscheiden soll, sei auf die Position des Türgriffs verwiesen. Nur beim BMW 320 waren die Türen wie heute üblich vorn „angeschlagen“.

Auf obiger Aufnahme fällt ansonsten auf, dass der Wagen Scheibenräder und nicht – wie an sich zu erwarten – gegossene Stahlspeichenräder besitzt. Möglicherweise stammen sie von einem anderen Fahrzeug.

Die glänzenden Radkappen verweisen zudem auf eine intakte Verchromung, was auf den folgenden Fotos anders aussieht.

Hier haben wir nun dasselbe Auto bei einem Ausflug auf ländlichen Nebenstraßen irgendwo im deutschen Mittelgebirge:

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BMW 320 Cabriolet; Orignalfoto aus Sammlung Michael Schlenger

Wie man bei genauer Betrachtung erkennt, scheute man sich seinerzeit nicht, auf unbefestigten Wegen die Landschaft zu „erfahren“.

Der Fotograf ging für diese Aufnahme in die Hocke und hat wohl einige Gräser im Vordergrund übersehen, die die dritte Person neben dem BMW verdecken. Wer wäre bei dieser Ansicht darauf gekommen, dass man einen BMW 320 vor sich hat?

Auf folgendem Foto sieht man immerhin die vorn angeschlagene Tür wieder, sodass man zusammen mit den schemenhaft erkennbaren Luftschlitzen in der Motorhaube auf den BMW 320 kommen könnte:

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BMW 320 Cabriolet; Originalfoto aus Sammlung Michael Schlenger

Auch diese Aufnahme lässt erkennen, dass man einst beim „Autowandern“ auch vor Schotterpisten nicht zurückschreckte.

Außerdem zeichnet sich hier das Besatzungskennzeichen mit dem Kürzel „BR“ für „Britische Besatzungszone Rheinland“ ab.

Interessant ist die nächste Aufnahme aus derselben Reihe. Sie zeigt ebenfalls einen BMW aus der zweiten Hälfte der 1930er Jahre, aber mit anderer – nicht originaler – Lackierung und abweichendem (Besatzungs-)Kennzeichen:

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BMW 320 (?) Cabriolet; Originalfoto aus Sammlung Michael Schlenger

Eventuell zeigt das Foto denselben Wagen zu einem anderen Zeitpunkt und mit (umzugsbedingt) abweichendem Nummernschild.

Von der Optik her könnte es auch ein BMW 329 oder 326 sein. Wo mag diese Aufnahme entstanden sein? Vielleicht in der Eifel?

Wie auch immer – hier haben wir wieder „unseren“ BMW 320 mit bereits dokumentierten Insassen, nun mit interessantem Einblick in den Innenraum:

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BMW 320 Cabriolet; Originalfoto aus Sammlung Michael Schlenger

Was hat die Dame auf der Rückbank in der Hand? Ein Teil einer Kamera? Überzeugende Erklärungen werden gern in den Blog-Eintrag aufgenommen.

Auch die folgende Aufnahme zeigt den BMW 320 mit der Kennung „735 458“ auf dem Kennzeichen der britischen Besatzungszone Rheinland.

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BMW 320 Cabriolet; Originalfoto aus Sammlung Michael Schlenger

Bemerkenswert ist hier das Fehlen des Nebelscheinwerfers auf dem gebogenen Halter oberhalb der Stoßstange. Auf dem vorletzten Foto sahen wir einen solchen Halter mit Scheinwerfer – ein Hinweis darauf, dass es ein und dasselbe Auto ist?

Nun folgt eine Aufnahme aus dieser Reihe, die für regelmäßige Leser dieses Blogs einen gewissen Wiedererkennungswert haben dürfte. Denn dieses Foto entstand wenige Jahre nach Kriegsende vor dem unversehrt geblieben Hauptportal des Kölner Doms:

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BMW 320 Cabriolet; Originalfoto aus Sammlung Michael Schlenger

Wer auch immer diese Aufnahme gemacht hat, fing gezielt den Teil der Westfassade der Kathedrale ein, die zum Glück kaum Schaden während der alliierten Bombardements der Kölner Altstadt nahm.

Nur ganz links außen sieht man einige Figuren, die ob des irrsinnigen Kriegsgeschehens den Kopf verloren hatten… Die im unbeholfenen Stil der frühen 1950er Jahre improvisierten Portale sind zum Glück später wieder korrigiert worden.

Unklar ist, wo das letzte Foto des BMW 320 Cabriolets aus dieser Reihe entstand:

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BMW 320 Cabriolet; Originalfoto aus Sammlung Michael Schlenger

Hier passt der Erhaltungszustand des Abzugs sehr gut zum Motiv: ein ziemlich mitgenommener BMW 320 vor einer von Granateinschlägen oder Sprengbomben schwer gezeichneten barocken Kirchenfassade.

Weiß ein Leser, wo diese Aufnahme wenige Jahre nach Kriegsende entstanden ist?

Damit endet unser Ausflug im BMW 320 Cabriolet, der irgendwann in der frühen Nachkriegszeit begann und der Wahrscheinlichkeit nach zu urteilen auf einem Schrottplatz der 1950/60er Jahre endete.

Für uns Betrachter im 21. Jahrhundert, für die jeder Weltwinkel mühelos erreichbar ist, mögen die kleinen Fluchten aus dem Alltag, die so ein Wagen ermöglichte, bescheiden anmuten – doch damals war so etwas für die meisten Deutschen ein unerreichbarer Luxus.

© Michael Schlenger, 2018. All entries in this blog (including embedded photos) are copyrighted by the author, unless otherwise indicated. Excerpts and links may be used, provided that credit is given to Michael Schlenger and https://www.klassiker-runde-wetterau.com with appropriate and specific direction to the original content.

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