Mercedes-Benz (ab 1926)

Mercedes-Benz-Bilder chronologisch geordnet

© Originalfotos aus Sammlung Michael Schlenger (soweit nicht anders angegeben), Weiterverwendung nur mit Quellenangabe

mercedes_15-70-100_ps_und-ford_a_gasthaus_hof_delecke_ausschnitt2

Mercedes-Benz 15/70/100 PS, Bauzeit: 1924-29, aufgenommen Ende der 1920er Jahre vor dem Hotel Haus Delecke am Möhnesee

Mercedes-Benz_K_24-110-160_Galerie

Mercedes-Benz 24/100/160 PS, Bauzeit: 1926-29, vermutlich Werksfoto

Mercedes_8-38_PS_viertürige_Limousine_Galerie

Mercedes-Benz 8/38 PS bzw. Stuttgart 200, Bauzeit: 1926-33

Mercedes_350_Mannheim_Friedberg_Ausschnitt

Mercedes-Benz 14/60 PS Typ 350 Mannheim, Bauzeit: 1929/30, aufgenommen in Friedberg/Hessen

Mercedes-Benz_Mannheim_um-1930

Mercedes-Benz 14/60 PS „Mannheim“ Typ 350, Bauzeit: 1929-30, aufgenommen in den 1930er Jahren

Mercedes_350_Mannheim_Münsingen_1934_Galerie

Mercedes-Benz Typ 350 Mannheim, aufgenommen 1934 bei Münsingen

mercedes_nurburg_baujahr_1933_burg_saaleck_galerie

Mercedes-Benz „Nürburg“ 460 oder 500, Baujahr: 1933, aufgenommen an der Burg Saaleck (Sachsen-Anhalt)

Mercedes_170_Cabriolet_C_Galerie

Mercedes-Benz 170 (W15) Cabriolet C, Bauzeit: 1931-36

mercedes-benz_170_oder_200_galerie

Mercedes-Benz 170 (ab 1931) oder 200 Limousine (ab 1934), Mitte der 1930er Jahre

Mercedes_170_Cabrio_Heesters_Körber_Berlin_Galerie

Mercedes-Benz 170 (W15) Cabriolet C, Bauzeit: 1931-36, zeitgenössisches UFA-Foto mit Johannes Heesters und Hilde Körber, aufgenommen in Berlin „Unter den Linden“

MB_200_am_Castel_Toblino_1933

Mercedes-Benz 200 (Bauzeit: 1933-36), Wagen von Karl Kappler, aufgenommen 1933 am Castel Toblino (Oberitalien)

Mercedes_200_Italienfahrt_30er_Jahre_Galerie

Mercedes-Benz 200 Cabriolet C, Baujahr: 1933/34, zeitgenössische Reisefotos aus Oberitalien

Mercedes_200_bei_Augustusburg_051937_Galerie

Mercedes-Benz 200, 4-türige Limousine, Bauzeit: 1933-36, aufgenommen im Mai 1937 bei Augustusburg (Sachsen)

Mercedes_200_Limousine_1934_WH_Galerie

Mercedes-Benz 200, viertürige Limousine, Bauzeit: 1933-36, Wehrmachtsfahrzeug

Mercedes_200_Sport_Roadster_Galerie

Mercedes-Benz 200 Geländesport, aufgenommen bei einer Geländesportveranstaltung der 1930er Jahre

mercedes_200_sport-roadster_gelande_ausschnitt

Mercedes-Benz 200 Geländesport, Wehrmachtsfahrzeug, aufgenommen in Polen oder Russland

Mercedes_170V_Budapest_Galerie

Mercedes-Benz 170V, Bauzeit: 1936-42, aufgenommen vor 1939 in Budapest

MB_170V_Budapest_1

Mercedes-Benz 170V, Baujahr: 1936-42, aufgenommen vor 1939 in Budapest

Mercedes_170V_Cabriolimousine_Autorennen_Ostdeutschland_Galerie

Mercedes-Benz 170V, viertürige Cabriolimousine, Bauzeit: 1936-42, Nachkriegsaufnahme aus Ostdeutschland

Mercedes_230_Cabrio_B_und_170V_Ausschnitt1

Mercedes-Benz 230 Cabriolet B, Bauzeit: 1937-41, Wehrmachtsauto

Mercedes_230_Cabriolet_B_Wehrmacht_Ausschnitt

Mercedes-Benz 230 Cabriolet B, Bauzeit: 1937-41, aufgenommen 1939/40 bei einer Nachrichteneinheit

Mercedes_230_Tourenwagen_Bulgarien_Ausschnitt

Mercedes-Benz 230 Tourenwagen, Bauzeit 1937-41, Wehrmachtsauto, aufgenommen 1941 in Bulgarien

Mercedes_290_Tourenwagen_Vorkrieg_Galerie

Mercedes-Benz 290 Tourenwagen, Bauzeit: 1933-37

Mercedes_290_1933-36_Gefreiter_Ausschnitt

Mercedes-Benz 290, 6-Fenster-Limousine, Bauzeit: 1933-37, Wehrmachtsfahrzeug

Mercedes_290_Limousine_Schloss_Lingen_1938_Ausschnitt

Mercedes-Benz 290, 6-Fenster-Limousine, Bauzeit: 1933-37

Mercedes_290_Pullman_Jaguar_Wien_Burgtor_AK_1959_Ausschnitt

Mercedes-Benz 290 Pullman-Limousine, Bauzeit: 1934-37, aufgenommen 1959 am Burgtor in Wien

Mercedes_320_Cabriolet_Ausschnitt

Mercedes-Benz 320 Cabriolet B, Bauzeit: 1937-42, Zulassungsbezirk: Braunschweig, Vorkriegsaufnahme

Mercedes_320_SchlossDyck_2016_0_Galerie

Mercedes-Benz 320 Cabriolet A, Bauzeit: 1936-37, aufgenommen 2016 bei den Classic Days auf Schloss Dyck

MB_130_Reklame

Mercedes-Benz 130 H, Originalreklame 1930er Jahre

Mercedes-Benz_130_in Friedberg_30er_Jahre

Mercedes-Benz 130H, aufgenommen in Friedberg/Hessen, Mitte 1930er Jahre

MB_130H_1938_Splügenstrasse

Mercedes-Benz 130H, aufgenommen 1938 auf der Splügenpass-Straße

MB 540K_Galerie

Mercedes-Benz 540 K Roadster, Bauzeit: 1936-39

MB_540K_Stromlinie_sw

Mercedes-Benz 540K Stromlinie (Replica), aufgenommen 2015 bei den Classic Days auf Schloss Dyck

Aktuelle Beiträge

Adler-Freunde im Glück: 6/24 PS-Tourenwagen

Heute dürfen sich die Freunde der einstigen Frankfurter Marke Adler auf ein besonderes Verwöhnprogramm freuen – gleich vier Spitzenaufnahmen der 1920er Jahre aus der Sammlung des Verfassers werden genüsslich zelebriert.

Vielleicht hat der eine oder andere Leser beim Titel gestutzt – sollte es da statt „6/24 PS“ nicht „6/25 PS“ heißen? Immerhin war der Typ 6/25 PS das bekannteste und verbreitetste Adler-Automobil, das Mitte der 1920er Jahre gebaut wurde.

Entsprechend häufig ist dieses von 1925-28 meist als Tourenwagen gefahrene Modell auf diesem Oldtimerblog vertreten (siehe Adler-Bildergalerie).

Für die in Sachen Adler weniger versierten Leser hier eine bisher unpublizierte Aufnahme – wohl die beste auf diesem Oldtimerblog des Typs 6/25 PS:

Adler_6-25_PS_Tourenwagen_Galerie

Adler 6/25 PS Tourenwagen; Originalfoto aus Sammlung Michael Schlenger

Man möchte meinen, dass eine über 90 Jahren alte Aufnahme eines Adler- Tourenwagens kaum besser sein könnte.

Ein technisch wie von der Situation her perfektes Foto, das einen eigenen Blog-Eintrag wert wäre, wenn wir nicht noch einen (bzw. drei) draufsetzen könnten.

Zur Identifikation des Typs an dieser Stelle nur das Nötigste: Scheibenräder und Flachkühler mit in das Kühlernetz hineinragendem Adler-Emblem gab es so nur beim Volumenmodell Adler 6/25 PS.

Die seitlichen Kotflügel“schürzen“ aus (Kunst?)Leder waren ein verbreitetes Zubehör, das einer Verschmutzung des Wagens entgegenwirkte:

Adler_6-25_PS_Tourenwagen_Frontpartie

Wenn nicht alles täuscht, beginnt das Kennzeichen dieses Adler 6/25 PS mit „HH“ – was schon bei Vorkriegsautos für die Hansestadt Hamburg stand.

Da der Boden, auf dem der Adler steht, sandig erscheint, könnte diese Aufnahme bei einem Ausflug an die See entstanden sein. Dazu mag allerdings die Waldlandschaft im Hintergrund nicht so recht passen.

Wie auch immer – wir erfreuen uns an den Details, die sich an diesem Adler 6/25 PS-Tourenwagen studieren lassen – die Insassen inbegriffen:

Adler_6-25_PS_Tourenwagen_Insassen

Sieben Insassen schauen uns hier mit einem Abstand von über 90 Jahren an – man stellt sich das in einem heutigen Cabriolet vergeblich vor – so faszinierend anders sind nun einmal Vorkriegsautos!

Bemerkenswert ist auch der Benzinkanister auf dem Trittbrett mit „windschnittiger“ Optik – darin lebt etwas von der expressiven Ästhetik der Spitzkühlerperiode weiter, die bei Adler bis in die frühe Nachkriegszeit anhielt.

Im Hinterkopf behalten wir außerdem die Herstellerplakette auf dem Schweller – die nicht etwa auf eine spezielle Karosseriemanufaktur verweist, wie man meinen könnte, sondern schlicht auf die Adlerwerke zu Frankfurt am Main.

Genau diesem Detail begegnen wir auf folgender Aufnahme wieder:

Adler_6-24_PS_1c_Ausschnitt

Adler 6/24 PS Tourenwagen; Originalfoto aus Sammlung Michael Schlenger

Hier haben wir nun eine Aufnahme von herausragender Qualität, die wir in einigen Details studieren wollen.

Dass auch dieser blitzsauber, doch keineswegs langweilig gezeichnete Tourenwagen ebenfalls ein Adler ist, erschließt sich nicht auf den ersten Blick, doch ist die Beweisführung selten so einfach wie hier:

Adler_6-24_PS_1c_Frontpartie

Auf dieser Ausschnittsvergrößerung des Abzugs kann man auf der Herstellerplakette tatsächlich den Schriftzug „ADLERWERKE“ lesen.

Ganz selten auf alten Aufnahmen zu erkennen ist außerdem der (hier vertikale) Schriftzug „ADLER“ auf der Nabenkappe der Drahtspeichenräder.

Apropos: Die Drahtspeichenräder, das Fehlen von Vorderradbremsen und die breiteren Luftschlitze in der Motorhaube dieses Wagens sind Hinweise darauf, dass wir einen der raren Vorgänger des Adler 6/25 PS vor uns haben, ein 6/24 PS Modell von 1923.

Eine historische Aufnahme dieses laut Literatur nur in rund 500 Exemplaren gebauten Typs haben wir hier bereits vorgestellt. Heute können wir den Luxus gleich dreier Fotos desselben Wagens zu genießen.

Dabei beziehen diese schönen Aufnahmen ihren Reiz nicht zuletzt aus den Insassen:

Adler_6-24_PS_1c_Insassen

Selten ist dem Verfasser eine historische Aufnahme von Vorkriegsautos begegnet, auf der die Insassen so vollkommen glücklich und in sich ruhend wirken.

Man schaue sich diese Leute genau an – das sind echte Persönlichkeiten und alle wirken sympathisch. Vermutlich waren das die „Hipster“ der 1920er Jahre – aber was für ein Unterschied zu den „Fashion Victims“ unserer Tage, die alle gleich aussehen.

Hier haben wir dieselbe gutgelaunte Gesellschaft ein weiteres Mal – und nun sehen wir auch die Kühlerpartie des Adler 9/24 PS:

Adler_6-24_PS_1a_Galerie

Adler 6/24 PS Tourenwagen; Originalfoto aus Sammlung Michael Schlenger

Ja, natürlich schauen wir uns auch hier die Insassen gleich noch genauer an, doch erst einmal ist die Frontpartie des Adler 9/24 PS dran, die ähnliche Seitenschürzen an den Vorderschutzblechen trägt wie der eingangs gezeigte Adler 6/25 PS.

Interessanterweise tauchen erst Anfang der 1930er Jahre Vorderkotflügel an Serienwagen auf, die dieselbe Schutzwirkung entfalten. Das erste Auto, das damit aufwarten konnte, war der amerikanische Graham „Blue Streak“ (Bildbericht).

Zurück zu „unserem“ Adler 6/24 PS Tourenwagen, hier die Frontpartie im Detail:

Adler_6-24_PS_1a_Frontpartie

Abgesehen von den Drahtspeichenrädern sehen wir einen weiteren Unterschied zum ab 1925 gebauten Nachfolgemodell 6/25 PS: das Fehlen von Vorderradbremsen.

Hier erahnt man auch den nach unten schmaler werdenden Wagenkörper, ein Reflex der vor dem 1. Weltkrieg modischen „Tulpenkarosserie“, von der wir gelegentlich ein herausragendes Beispiel anhand eines Adler zeigen werden.

Erneut lohnt sich ein Blick auf die Insassen des Adler 6/24 PS:

Adler_6-24_PS_1a_Insassen Dieselben Adler-Enthusiasten, dieselbe ungezwungene Haltung – es muss wirklich ein schöner Tag gewesen sein, an dem der unbekannte sechste Mann dieses Foto schoss.

Kurios, dass hier beide Insassen auf der hinteren Rückbank die Schutzbrille verkehrt herum tragen – vielleicht hatten sie schlicht keine Erfahrung damit, womöglich war es ihre erste Fahrt in einem Automobil, wer weiß?

Dass man je nach Tempo auf den rückwärtigen Sitzen auch ohne Brille auskam, selbst im Winter, darauf weist die dritte Aufnahme des Adler 6/24 PS hin:

Adler_6-24_PS_1b_Galerie

Adler 6/24 PS Tourenwagen; Originalfoto aus Sammlung Michael Schlenger

Auch wenn wir hier auf die beiden charmanten Damen verzichten müssen, lohnt sich doch ein zweiter Blick, denn ausgerechnet diese im Vergleich zu den beiden vorherigen so unscheinbar wirkende Aufnahme hat es „in sich“.

Damit sind weniger die Insassen gemeint, die wir zum Teil kennen:

Adler_6-24_PS_1b_Insassen

Hier spart sich der Verfasser ausnahmsweise einen Kommentar, denn diese Typen, die jeden Kinofilm bereichert hätten, sprechen vollkommen für sich.

Stattdessen befassen wir uns mit einem winzigen Detail, das rein gar nichts mit dem Adler 6/24 PS und seinen stilbewussten Insassen zu tun hat, aber dem hessischen Lokalpatrioten Vergnügen bereiten dürfte.

Dazu nehmen wir noch einmal die Frontpartie des Adler 6/24 PS ins Visier:

Adler_6-24_PS_1b_Detail Hotel „Hohe Mark“ steht auf dem Emailleschild an der Hauswand geschrieben, darunter der Name des Inhabers „Johann Heinrich Bauser“.

Die beiden Informationen zusammengenommen genügen, um den Ort zumindest diese Aufnahme zu lokalisieren: Besagtes Hotel stand einst in Oberursel im Taunus.

Eventuell lässt sich anhand dieser Information der Aufnahmeort der beiden anderen Fotos des Adler identifizieren, evtl. Bad Homburg vor der Höhe?

Über weiterführende Hinweis würde sich der Verfasser freuen – gegebenfalls wird der Blog-Eintrag entsprechend ergänzt.

Davon ganz unabhängig: Ist das eine Fotoserie, die Adler-Freunde glücklich macht? Wenn ja, haben wir noch einiges von vergleichbarem Kaliber in petto…

© Michael Schlenger, 2017. All entries in this blog (including embedded photos) are copyrighted by the author, unless otherwise indicated. Excerpts and links may be used, provided that credit is given to Michael Schlenger and https://www.klassiker-runde-wetterau.com with appropriate and specific direction to the original content.
  1. Hurra, endlich eine Limousine! Presto Typ D 9/30 PS Kommentar verfassen
  2. Ganz schön schick: Chevrolet Series FB Limousine 1 Kommentar
  3. Ein rarer Überlebender: Brennabor Typ C 6/18 PS Kommentar verfassen
  4. Zeitreise: Mercedes-Benz „Stuttgart“ von 1929 Kommentar verfassen
  5. Vor über 100 Jahren: Benz-Hubraumgigant in Belgien Kommentar verfassen
  6. Gut‘ Ding will Weile haben: Hansa Typ D 10/30 PS Kommentar verfassen
  7. Wer A sagt, muss auch B sagen: Audi 10/28 PS von 1912 Kommentar verfassen
  8. 1926: An die Ostsee und zurück im Dixi 6/24 PS Tourer Kommentar verfassen
  9. Charakterstark: Austro-Daimler „ADM“ Tourer Kommentar verfassen