Wanderer

Bilder von Wanderer-Automobilen und historische Reklame chronologisch geordnet

© Originale aus Sammlung Michael Schlenger, Weiterverwendung nur mit Quellenangabe

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Wanderer 5/12 PS „Puppchen“, Bauzeit: 1912-14; zeitgenössische Originalreklame

Wanderer_W6_6-18_PS

Wanderer W6 6/18 PS Tourenwagen von 1923, aufgenommen in den 1930er Jahren

Wanderer Typ W8 5-15 PS

Wander W8, 5/15PS, Baujahr: 1924/25

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Wanderer W8 5/20 PS, Bauzeit: 1925/26

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Wanderer W10-I, Bauzeit: 1926/27

Wanderer_W10-III_Galerie

Wanderer W10/II 8/40 PS, Baujahr: 1927-28

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Wanderer W 10/II 8/40 PS, Bauzeit: 1927-28, aufgenommen im August 1928

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Wanderer W10/II 8/40 PS, 3-sitziges Cabriolet (Karosserie Zschau/Leipzig)

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Wanderer W10/II 10/40 PS, 3-sitziges Cabriolet (Karosserie Zschau/Leipzig)

Wander_W10_IV_Ausschnitt

Wanderer W10/IV, Baujahr: 1930-32

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Wanderer W11 10/50 PS, Baujahr: 1929/30

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Wanderer W11 10/50 PS, Bauzeit: 1929/30

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Wanderer W11 10/50 PS Kübelwagen der Reichswehr, Baujahr: 1931-37

Wanderer_W11_12-50 PS_Kübelwagen_Vorkrieg_Galerie

Wanderer W11 10/50 PS Kübelwagen der Reichswehr/Wehrmacht, Baujahr: 1931-37

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Wanderer W11 12/60 PS Kübelwagen, 1. Ausführung 1935-37, aufgenommen in Frankreich

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Wanderer W11 12/60 PS, Kübelwagen, 2. Ausführung von 1937-41

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Wanderer W21 (7/35 PS) oder W22 (8/40 PS), Reklame von 1934

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Wanderer W21 oder W22, Bauzeit: 1933-35

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Wanderer W21 oder W22, Baujahr 1933-35

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Wanderer W22 Phaeton (Karosserie: Buhne), Baujahr: 1934, aufgenommen im 2. Weltkrieg in Paris

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Wanderer W 246, 4-Fenster-Cabriolet (Karosserie Gläser), Baujahr: 1935

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Wanderer W250, 4-Fenster-Cabriolet (Karosserie Gläser), Baujahr: 1935/36

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Wanderer W40 oder 50, Bauzeit: 1936-38, Nachkriegsaufnahme aus Ostdeutschland

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Wanderer W25K, Bauzeit: 1936-38, vermutlich Werksfoto

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Wanderer W 40 oder 50, 2-Fenster-Cabriolet, Baujahr: 1936-38, BDM-Fahrzeug aus dem Obergau 1 (Ostpreußen)

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Wanderer W 40, 45 oder 50, Bauzeit: 1936-38, Vorkriegsaufnahme

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Wanderer W50 Tourenwagen, Bauzeit: 1936-38, aufgenommen 1938/39 in Wien

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Wanderer W 40, 45 oder 50 Cabriolet, aufgenommen 1941/42 auf dem Balkan

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Wanderer W40 oder W45, 2-Fenster-Cabriolet, aufgenommen an der Ostfront

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Wanderer W23 oder W24 Cabriolet, Bauzeit: 1937-40/41, Aufnahme von 1939

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Wanderer W23 oder W24 Cabriolet, Bauzeit: 1937-40/41, Vor- oder Nachkriegsaufnahme

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Wanderer W24 Limousine, Bauzeit: 1937-40, aufgenommen 1939 (nach Kriegsausbruch)

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Wanderer W23 oder W24, Bauzeit: 1937-40/41, Luftwaffenunteroffizier, Aufnahme von 1940

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Wanderer W23 oder W24 Cabriolet, Bauzeit: 1937-40/41, Luftwaffenoffizier, Aufnahmedatum unbekannt

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Wanderer W23 oder W24, Bauzeit: 1937-40/41, aufgenommen an der Ostfront

Aktuelle Beiträge

Offenes Geheimnis: Austin 12 „Six“ Cabriolimousine

Regelmäßige Leser dieses Oldtimerblogs wissen, dass Vorkriegswagen aus britischer Produktion hier bloß eine Statistenrolle einnehmen.

Das liegt natürlich an der einst nur geringen Präsenz englischer Fahrzeuge im deutschsprachigen Raum.

Entsprechende Originalfotos finden sich hierzulande am ehesten in den Alben ehemaliger Wehrmachtssoldaten, die im Krieg beim Gegner erbeutete Fahrzeuge abgelichtet hatten (siehe Rubrik „Beutefahrzeuge“).

Während vor allem die US-Hersteller hierzulande beachtliche Absatzerfolge erzielten, blieben Autos aus England Exoten.

Das dürfte bei den höherwertigen Marken vor allem am Preis gelegen haben. Gleichzeitig hatte BMW mit dem Lizenznachbau des Kleinwagens Austin „Seven“ bereits eine vielversprechende Nische besetzt.

Freunde von Vorkriegswagen verbinden mit der britischen Traditionsmarke Austin meist ebenfalls den auf den Massenbedarf ausgerichteten „Seven“.

Noch heute gehört der Austin Seven zu den günstigsten Modellen, die den Einstieg in die Welt wirklich alter Autos ermöglichen – man bekommt brauchbare Fahrzeuge für unter 10.000 Euro – Sympathiefaktor inklusive.

Doch heute soll es um einen Austin-Typ gehen, der wohl den wenigsten auf dem Kontinent etwas sagt, und das in einer ungewöhnlichen Karosserieausführung:

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Austin 12-6 Cabriolimousine; Originalfoto aus Sammlung Michael Schlenger

Wirkt diese Aufnahme wie ein privater Schnappschuss? Nein, hier war ein Profi am Werk, vielleicht im Firmenauftrag. Leider ist umseitig nichts vermerkt.

Das ist klassischer Bildaufbau: vorteilhafte Platzierung des Wagens im Mittelgrund, eingerahmt von Rasen und herabhängenden Zweigen im Vordergrund, mit im Sonnenlicht verschwimmendem unscharfen Hintergrund.

Darin kommt eine malerische Auffassung zur Geltung, die einst auch von Fotografen beherrscht wurde, die noch an klassischen Vorbildern geschult waren.

Ebenfalls meisterhaft ausgefallen sind die fein abgestuften Tonwerte, die vom Tiefschwarz des Lacks bis hin zum grellen Weiß des wolkenlosen Himmels reichen. Da wusste auch jemand in der Dunkelkammer, was er tat.

Für die mit Digitalknipsen aufgewachsene Generation mag das nur ein altes Foto sein, doch wer noch den Prozess der Analogfotografie kennt, weiß: Hier haben wir ein individuelles, hervorragendes handwerkliches Produkt vor Augen.

Genug geschwärmt – wir schauen uns nun den Wagen an, der ebenso klassisch wie möglicherweise selten ist:

Austin_12-6_1937_open-top_sedan_Ausschnitt

„Austin Six“ ist da auf dem windschnittig gestalteten Kühlergrill zu lesen. Auch ohne den Hinweis auf die Motorisierung ist klar erkennbar: das ist kein Kleinwagen.

Auf die lange Haube folgt ein großzügiger Passagierraum mit einstiegsfreundlich gestalteten Türen und der Übersichtlichkeit entgegenkommenden großen Fenstern. Das alles sucht man heute meist vergeblich.

Die Krönung ist aber das offene Dach dieser Limousine. Bei deutschen Herstellern war ein solcher Aufbau als Cabriolimousine in den 1930er Jahren beinahe Standard. In England fand sich diese Variante dagegen äußerst selten.

„Open-top sedan“ so lautet die englische Bezeichnung für den Karosserietyp. Man wird ihn beim Austin 12-6 auch bei akribischer Suche kaum finden. Offenbar war das eine seltene Spezialvariante.

Kann jemand mehr zu dieser ungewöhnlichen Ausführung sagen? Dann bitte die Kommentarfunktion nutzen!

Immerhin können wir den Entstehungszeitpunkt der Aufnahme und das Baujahr des Wagens eingrenzen. Mit der von der Stromlinie inspirierten Front und den Stahlspeichenfelgen wurde der Austin 12-6 nur 1937 gebaut.

Zwei Jahre später herrschte Krieg in Europa und die hier so heiter wirkenden Insassen – oder besser im Wagen Stehenden – hatten andere Sorgen:

Austin_12-6_1937_open-top_sedan_Ausschnitt2

Zuletzt der Vollständigkeit halber einige technische Daten:

Der hier gezeigte Austin 12-6 verfügte über einen 1,7 Liter messenden Sechszylindermotor konventioneller Bauart (seitlich gesteuerte Ventile).

Die späten Varianten hatten ein bis auf den 1. Gang synchronisiertes 4-Gang-Getriebe. Das Fahrwerk blieb dagegen traditionell (Starrachsen an Blattfedern). Standard von Anfang an war eine 12-Volt-Elektrik.

In technischer Hinsicht war dieser Austin somit nicht sonderlich auffällig. Frontantrieb, Einzelradaufhängung und kopfgesteuerter Ventiltrieb wären Merkmale einer wirklich modernen Konstruktion gewesen.

Doch uns fasziniert die bislang nicht dokumentierte Karosserieversion als „open-top sedan“ – ein offenes Geheimnis wie dieses sollte sich doch lösen lassen…

© Michael Schlenger, 2017. All entries in this blog (including embedded photos) are copyrighted by the author, unless otherwise indicated. Excerpts and links may be used, provided that credit is given to Michael Schlenger and https://www.klassiker-runde-wetterau.com with appropriate and specific direction to the original content.

 

 

 

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