Mercedes/Benz – The Inventors of the Motorcar

Images of Mercedes (Daimler), Benz, and Mercedes-Benz cars in chronological order

© Original photos from the Michael Schlenger collection

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Mercedes phaeton, wartime picture taken at the Morawa river (Serbia) in 1914/15

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Mercedes 28/60 h.p. phaeton, built starting from 1912, wartime photo taken in 1915

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Benz landaulet c.1913

benz_schnabelkuhler_ausschnitt

Benz 16/40 h.p. phaeton with beaked radiator, photo taken in WW1

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Benz 11/40 h.p. phaeton, built from 1923 until 1923, photo taken in the late 1920s

benz_14-30_ps_oder_21-50_ps_1926_galerie

Benz 14/30 h.p., built from 1914 until 1922, photo taken in 1926

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Mercedes 28/95 HP, built from 1913-24, picture taken in the mid-1920s

Mercedes_15_70_100_PS_Mitte_1920er_Galerie

Mercedes 15/70/100 PS, built from 1924-1929, car used by the German army („Reichswehr“) in the 1920s

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Benz 16/50 HP, built from 1921 until 1926, picture taken in Luxemburg in 1934

Mercedes_8-38_PS_viertürige_Limousine_Galerie

Mercedes-Benz 8/38 h.p. or Type „Stuttgart“ 200, built from 1929 until 1933

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Mercedes-Benz 14/60 h.p. Type 350 „Mannheim“, built in 1929/30, photo taken in Friedberg (Hesse)

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Mercedes-Benz 14/60 h.p. Type 350 „Mannheim“, built from 1929 until 1930

Mercedes_350_Mannheim_Münsingen_1934_Galerie

Mercedes-Benz Type 350 „Mannheim“, photo taken in 1934 near Münsingen (Southern Germany)

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Mercedes-Benz „Nürburg“ 460 or 500, built in 1933, photo taken at castle Saaleck in the German province of Sachsen-Anhalt

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Mercedes-Benz 170 (W15), Cabriolet C, built from 1931 until 1936

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Mercedes-Benz 170 or 200, mid-1930s

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Mercedes-Benz 200 of former race-driver Karl Kappler, picture taken in Northern Italy near the Toblino castle, 1933

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Mercedes-Benz 200 Cabriolet C, built from 1933-34, prewar pictures taken in Northern Italy

Mercedes_200_bei_Augustusburg_05-1937_Galerie

Mercedes-Benz 200, 4-door sedan, built from 1933-36, picture taken in 1937 near Augustusburg (Saxony)

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Mercedes-Benz 200 „Geländesport“, photo taken during an offroad competition in the 1930s

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Mercedes-Benz 200 „Geländesport“, wartime photo, probably taken in Poland or Russia

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Mercedes-Benz 230 Cabriolet B, wartime photo taken in Berlin in 1939

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Mercedes-Benz 230, 4-window convertible, built from 1937 until 1941, wartime photo

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Mercedes 290, built from 1933-36, prewar picture showing a German private

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Mercedes-Benz 320 convertible „A“, built from 1936-37, photo taken in 2016 at the „Classic Days“ event on the premises of Schloss Dyck (Lower Rhine area)

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Mercedes-Benz 320 Cabriolet B, built from 1937 until 1942, prewar photo

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Mercedes-Benz 130 H, built from 1934 until 1936, original adertisement

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Mercedes-Benz 130H, built from 1934 until 1936, prewar picture taken in Friedberg (Hesse)

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Mercedes-Benz 130H, built from 1934 until 1936, picture taken on the Splügenpass road in 1938

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Mercedes-Benz 170V, built from 1936 until 1942, picture taken in Budapest in 1939

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Mercedes-Benz 170V, four-door sedan, built from 1936 until 1942

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Mercedes-Benz 170V, four-door convertible-seda, built from 1936 until 1942, photo taken on the occasion of a motorcycle race in the 1950s in Eastern Germany

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Ganz offen: So ein Citroen C4 Cabriolet hat schon was…

Freunde französischer Vorkriegswagen werden auf diesem Oldtimerblog etwas kurz gehalten. Das liegt aber bloß daran, dass hier nun einmal schwerpunktmäßig Fotos von Autos gezeigt werden, die einst auf deutschen Straßen unterwegs waren.

Im Unterschied zu Fiat oder den amerikanischen Marken setzten die großen Hersteller aus Frankreich recht wenige Autos hierzulande ab.

Zu einer nennenswerten Produktion auf deutschem Boden brachte es bloß Citroen. Ab 1927 wurde in Köln der Typ B14 in beachtlicher Stückzahl gefertigt (Bildbericht). 1929 war dann der Nachfolger C4 an der Reihe.

Den C4 haben wir hier schon kurz vorgestellt, aber bloß als Aufhänger, um ein Prachtexemplar seines großen Bruders zu präsentieren – des 6-Zylindertyps C6.

Der von 1928-32 über 100.000mal gebaute Citroen C4 verdient aber eine eigene Betrachtung.

Kürzlich konnte der Verfasser gleich zwei solcher Wagen in seinem Fotofundus identifizieren – in der Version als 2-sitziges Cabriolet:

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Citroen C4 Cabriolet; Originalaufnahme aus Sammlung Michael Schlenger

Das sieht auf den ersten Blick recht ernüchternd aus, aber keine Sorge: Die zweite Aufnahme ist deutlich gefälliger und bietet ebenfalls reizvolle Einblicke.

Vom Stil her könnte das irgendein „Amerikaner-Wagen“ der späten 1920er Jahre sein. Als 2-sitziges Cabriolet mit (vermutlich) Schwiegermuttersitz im Heck wäre dieser Aufbau in den USA als „Runabout“ bezeichnet worden.

Tatsächlich waren die amerikanischen Hersteller in den 1920/30er Jahren in stilistischer Hinsicht die Avantgarde – tja, so ändern sich die Zeiten.

Dieses Auto folgt dem Ami-Stil, gibt sich aber mit einigen Eigenheiten als Citroen C4 zu erkennen:

Citroen_C4_Cabriolet_2_1933_Ausschnitt2 Hauptmerkmal ist das ovale Zierelement an der Tür, das sich so nur bei Citroen findet, auch wenn Autos anderer Hersteller ähnliche Elemente aufweisen.

Auffallend ist das im Vergleich zur passgenau sitzenden Tür wie nachträglich angeschraubt wirkende Trittbrett. Das es tatsächlich so lieblos ab Werk appliziert wurde, werden wir noch sehen.

Bei der Gelegenheit merke man sich den nach vorne weisenden Schwung der A-Säule – ein der Kutschbauertradition entstammender Kunstgriff, der den Aufbau weniger statisch wirken lässt.

Der aufmerksame Betrachter wird zudem registrieren, dass die Tür wie heutzutage vorn angeschlagen ist. Die Vorstellung, dass Vorkriegsautos stets hinten angeschlagene Türen hatten, ist unbegründet – es gab beide Varianten.

Mehr noch als das heruntergelegte Verdeck freut manchen sicher die offene Motorhaube – so etwas ist auf alten Fotos ganz selten zu sehen:

Citroen_C4_Cabriolet_2_1933_Ausschnitt3

„Wo ist denn der Motor?“, wird vielleicht einer denken – man sieht ja die Luftschlitze in der Haube auf der anderen Seite…

Keine Sorge, es ist alles vorhanden. Vor der Schottwand sitzt der Tank, von dort läuft der Kraftstoff der Schwerkraft folgend zum Vergaser, auf dem ein für die damalige Zeit beachtlich großer Luftfilter sitzt. Vielleicht ist das Teil nachgerüstet.

Vorn reicht ein Kühlwasserschlauch steil nach unten – daran sieht man, dass der Motor tief im Chassis sitzt. Wie ist das zu erklären?

Wir haben es mit einem seitengesteuerten Motor zu tun, bei dem die Nockenwelle seitlich neben dem Zylinderblock stehende Ventile betätigt. Erst die Zylinderköpfe mit hängenden Ventilen und (später) obenliegender Nockenwelle ließen die Motoren in die Höhe wachsen.

Zudem handelt es sich um einen kompakten 1,6 Liter-Motor. Er leistete immerhin 32 PS – Ende der 1920er Jahre ein sehr guter Wert. Hanomag, Mercedes und Opel trauten sich in dieser Hubraumklasse selbst in den 1930er Jahren nicht mehr.

Man sieht: Offen betrachtet kommt der Citroen C4 gut weg. Mit Spitzentempo 90 km/h war er auch zum Aufnahmezeitpunkt 1933 kein Verkehrshindernis auf deutschen Straßen. Wesentlich schneller war damals kaum einer unterwegs.

Wichtiger war, bequem und stilvoll zu reisen wie hier:

Citroen_C4-Cabriolet_Ausschnitt

Citroen C4 Cabriolet; Originalaufnahme aus Sammlung Michael Schlenger

Diese Aufnahme entstand einst auf einer Reise irgendwo in Süddeutschland.

Der Fahrer dürfte derjenige gewesen sein, der diese ungewöhnliche Aufnahme gemacht hat. Er hat die Tür und damit den Blick auf seine Begleiterin offengelassen.

Unterhalb des Trittbretts – das hier genauso liederlich angesetzt wirkt wie auf dem ersten Foto – sieht man die Beinchen einer dritten Person – offenbar waren die beiden mit ihrem Hund unterwegs:

Citroen_C4-Cabriolet_Ausschnitt2

Wir erkennen hier denselben Verlauf der A-Säule, dem auch die Luftschlitze in der Motorhaube folgen – ganz sicher ein Citroen C4.

Nur selten zu sehen sind die Türverkleidung mit Fensterkurbel und Kartentasche sowie der Innenraum mit großem Lenkrad und gekröpften Schalthebel, über den das 3-Gang-Getriebe betätigt wurde.

Man sieht: Der Citroen C4 war kein Kleinwagen und – ganz offen betrachtet – versteht man, warum er sich hierzulande einige tausend Mal verkaufte…

© Michael Schlenger, 2017. All entries in this blog (including embedded photos) are copyrighted by the author, unless otherwise indicated. Excerpts and links may be used, provided that credit is given to Michael Schlenger and https://www.klassiker-runde-wetterau.com with appropriate and specific direction to the original content.
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